Fachpublikationen

Menschenrechte

Hier finden Sie Publikationen zum Thema Menschenrechte von Brot für die Welt. Sie können diese Beiträge als PDF (gut geeignet für das Lesen am Desktop) downloaden. Teilweise bieten wir die Publikationen auch im ePub-Format (gut geeignet für das Lesen auf mobilen Endgeräten und E-Readern) oder als Druckexemplar an.

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Maike Lukow Redakteurin für entwicklungspolitische Publikationen

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Positionspapier Treaty Alliance

Seit Juni 2014 arbeitet eine Arbeitsgruppe des UN-Menschenrechtsrats an einem verbindlichen UN-Abkommen zur menschenrechtlichen Regulierung von Unternehmen - der sogenannte UN-Treaty-Prozess. Das Positionspapier „Für eine menschenrechtliche Regulierung der globalen Wirtschaft“ von Brot für die Welt und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen beschreibt, wie ein zukünftiges Abkommen ausgestaltet sein müsste,  um klare Regeln für Unternehmen zu schaffen und den Schutz betroffener Einzelpersonen und Gemeinschaften vor Menschenrechtsverstößen zu verbessern.


Abmessungen: Breite: 21 * Höhe: 30

Removing Barriers to Justice

Die Studie “Removing Barriers to Justice” beschreibt anhand von fünf Fallbeispielen, wie schwierig es für Betroffene ist, Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen zur Verantwortung zu ziehen und zeigt, wie ein internationales Abkommen zur Regulierung von Unternehmen Abhilfe schaffen könnte. Seit 2015 verhandelt eine zwischenstaatliche Arbeitsgruppe bei den Vereinten Nationen über ein solches Abkommen. Die Studie verdeutlicht, wie wichtig ein effektiver Rechtsschutz für Betroffene ist und macht sieben konkrete Vorschläge, wie das UN-Abkommen die Klagemöglichkeiten für Betroffene verbessern kann.


Abmessungen: Breite: 19 * Höhe: 27

Analyse 70: Lebenslänglich für Diktator Hissène Habré

Am 30. Mai 2016 verurteilte ein Sondergericht im Senegal den im Exil lebenden ehemaligen Diktator des Tschads, Hissène Habré, wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Folter sowie Vergewaltigung und sexuelle Sklaverei. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde damit ein einstiges Staatsoberhaupt in einem anderen Land wegen Menschenrechtsverbrechen vor Gericht gestellt. Der Fall wird als Meilenstein für Gerechtigkeit in Afrika gefeiert. Am 27. April 2017 bestätigte das Berufungsgericht das Urteil. Das Gericht fordert Habré außerdem auf, knapp 123 Millionen Euro Entschädigung an die Opfer zu zahlen. Dafür soll ein Treuhandfonds das bisher verschollene Vermögen des Diktators finden und verwalten.

Das  Außergewöhnliche  an  dem  Prozess  ist,  dass  er das Ergebnis „einer der weltweit beharrlichsten und hartnäckigsten Kampagnen für Gerechtigkeit“ ist. Einmalig an der Kampagne gegen Habré war auch, dass  die  Opfer  dabei  selbst  die  ganze  Zeit  im  Mittelpunkt  standen. 

Der  Prozess  gegen  Habré  zeigt,  dass  eine  Koalition aus Opfern und Nichtregierungsorganisationen eine  erfolgreiche  Strafverfolgung  eines  früheren  Staatsoberhaupts nach dem Prinzip der universellen Jurisdiktion erreichen kann. Dafür braucht es Beharrlichkeit und Kreativität.

Einige Aspekte des Habré-Prozesses werden in diesem Papier dargestellt. Das soll besonders all die bei ihrem  Kampf  unterstützen,  die  ihre  eigenen  Peiniger  vor Gericht bringen wollen.


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Global Lernen: Menschenwürdige Arbeit

Global Lernen Ausgabe 1/2017

Menschenwürdige Arbeit für alle? Es muss noch viel geschehen, hier und weltweit, bis dieses große Ziel angesichts der vielen negativen Folgen von Globalisierung, ungerechten Welthandelsstrukturen und Neoliberalismus erreicht werden kann. Jeder Schritt, im Kleinen wie im Großen, ist dafür bedeutsam.


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Platin für den Weltmarkt, Blechhütten für die Arbeiter

Studie über die Arbeits- und Lebensbedingungen in Marikana - fünf Jahre nach dem Massaker in einer Platinmine in Südafrika.


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Unternehmen zur Verantwortung ziehen

Broschüre über Erfahrungen aus transnationalen Menschenrechtsklagen


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Aktuell 59 Grenzenlose Verantwortung

Es hat lange gedauert, bis das Thema Migration seinen Weg auf die globale Agenda gefunden hat – geht es doch bei der Frage der Gewährung des Zutritts zum Territorium um einen zentralen Hoheitsbereich der Nationalstaaten. Angesichts zunehmender weltweiter Flucht- und Migrationsbewegungen sahen sich vor allem die Zielländer unter Druck, im Eiltempo die Weichen für eine globale Migrations- und Flüchtlingspolitik zu stellen. Dazu veranstalteten die Vereinten Nationen im September 2016 zwei aufeinanderfolgende Gipfel im Rahmen der UN-Generalversammlung. Außerdem beschloss die UN-Vollversammlung die Erarbeitung zweier globaler Rahmenwerke (Global Compacts): eines zu geteilter Verantwortung in Flüchtlingskrisen, ein zweites für „sichere, geordnete und reguläre Migration“ (Global Compact on Migration). In Deutschland haben diese globalen Prozesse bislang wenig Beachtung gefunden. Mit dem im Sommer in Berlin stattfindenden Globalen Forum für Migration und Entwicklung (Global Forum on Migration and Development, GFMD) könnte sich das ändern.


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Analysis 68 The impact of international counterterrorism on CSOs

For some years now, we have been observing that, throughout the world, civic engagement is getting riskier for activists, employees and volunteers working for associations, NGOs and social movements. In addition to this personal threat, their organisations face systematic restrictions on their abilities to conduct their work. An increasing number of countries are establishing laws or adapting existing legal frameworks to make civic engagement almost impossible. CSOs may have their registrations withdrawn or bank accounts frozen. Bans on foreign financing are becoming increasingly common. Some countries have introduced complicated as well as time and resource consuming administrative processes. In some contexts, it is argued that these measures are necessary because of terrorism threats and national security. However, the national legislation and regulations linked to antiterrorism measures are not nationally isolated, but often linked and connected to international regulations. This report examines the impact of international counterterrorism frameworks on the work of civil society organisations. In particular, it explains the role of the Financial Action Task Force in setting international standards that affect the way in which CSOs are regulated by nation-states, their access to financial services, and their obligations to avoid proscribed organisations and other entities deemed to pose a ‘terrorism’ risk.


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Analyse 70 L'affaire Hissène Habré

Le 30 mai 2016, l’ancien dictateur du Tchad Hissène Habré fut condamné à la prison à perpétuité pour crimes contre l’humanité, crimes de guerre et torture, notamment pour violences sexuelles et viols, par un tribunal spécial sénégalais. Ce fut la première fois qu’un chef d’État étranger était jugé par les tribunaux d’un autre pays pour des violations des droits humains. L’affaire a largement été saluée comme un jalon pour la justice en Afrique, notamment par Le Monde qui la qualifia de « tournant pour la justice en Afrique ». L’affaire Habré montre qu’il est possible pour une coalition de victimes et d’ONG, avec ténacité et imagination, de créer les conditions politiques nécessaires pour traduire en justice un ancien chef d’État au nom de la compétence universelle. Cet article cherche à tirer certaines leçons de la campagne pour traduire Habré en justice, dans l’espoir d’aider d’autres personnes qui désirent s’organiser pour obliger leurs bourreaux à rendre des comptes.


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Facts 58 Promoting Development Rather Than Excluding People

Migration has moved to the top of the agenda of national and international politics. In Europe and Germany, development cooperation and humanitarian aid are increasingly considered in the light of migration policy interests. Scores of new programmes and tools are aimed at helping to combat the causes of flight and migration. But development policy goals are in danger of being subordinated to migration management. Migration movements result, for the most part, from inequality and injustice. These must be overcome, not with the primary goal to reduce migration, but rather to enable sustainable and viable development for everyone.


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