Fachpublikationen

Menschenrechte

Hier finden Sie Publikationen zum Thema Menschenrechte von Brot für die Welt. Sie können diese Beiträge als PDF (gut geeignet für das Lesen am Desktop) downloaden. Teilweise bieten wir die Publikationen auch im ePub-Format (gut geeignet für das Lesen auf mobilen Endgeräten und E-Readern) oder als Druckexemplar an.

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Maike Lukow Redakteurin für entwicklungspolitische Publikationen

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Unternehmen zur Verantwortung ziehen

Broschüre über Erfahrungen aus transnationalen Menschenrechtsklagen


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Aktuell 59 Grenzenlose Verantwortung

Es hat lange gedauert, bis das Thema Migration seinen Weg auf die globale Agenda gefunden hat – geht es doch bei der Frage der Gewährung des Zutritts zum Territorium um einen zentralen Hoheitsbereich der Nationalstaaten. Angesichts zunehmender weltweiter Flucht- und Migrationsbewegungen sahen sich vor allem die Zielländer unter Druck, im Eiltempo die Weichen für eine globale Migrations- und Flüchtlingspolitik zu stellen. Dazu veranstalteten die Vereinten Nationen im September 2016 zwei aufeinanderfolgende Gipfel im Rahmen der UN-Generalversammlung. Außerdem beschloss die UN-Vollversammlung die Erarbeitung zweier globaler Rahmenwerke (Global Compacts): eines zu geteilter Verantwortung in Flüchtlingskrisen, ein zweites für „sichere, geordnete und reguläre Migration“ (Global Compact on Migration). In Deutschland haben diese globalen Prozesse bislang wenig Beachtung gefunden. Mit dem im Sommer in Berlin stattfindenden Globalen Forum für Migration und Entwicklung (Global Forum on Migration and Development, GFMD) könnte sich das ändern.


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Analysis 68 The impact of international counterterrorism on CSOs

For some years now, we have been observing that, throughout the world, civic engagement is getting riskier for activists, employees and volunteers working for associations, NGOs and social movements. In addition to this personal threat, their organisations face systematic restrictions on their abilities to conduct their work. An increasing number of countries are establishing laws or adapting existing legal frameworks to make civic engagement almost impossible. CSOs may have their registrations withdrawn or bank accounts frozen. Bans on foreign financing are becoming increasingly common. Some countries have introduced complicated as well as time and resource consuming administrative processes. In some contexts, it is argued that these measures are necessary because of terrorism threats and national security. However, the national legislation and regulations linked to antiterrorism measures are not nationally isolated, but often linked and connected to international regulations. This report examines the impact of international counterterrorism frameworks on the work of civil society organisations. In particular, it explains the role of the Financial Action Task Force in setting international standards that affect the way in which CSOs are regulated by nation-states, their access to financial services, and their obligations to avoid proscribed organisations and other entities deemed to pose a ‘terrorism’ risk.


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Analyse 70 L'affaire Hissène Habré

Le 30 mai 2016, l’ancien dictateur du Tchad Hissène Habré fut condamné à la prison à perpétuité pour crimes contre l’humanité, crimes de guerre et torture, notamment pour violences sexuelles et viols, par un tribunal spécial sénégalais. Ce fut la première fois qu’un chef d’État étranger était jugé par les tribunaux d’un autre pays pour des violations des droits humains. L’affaire a largement été saluée comme un jalon pour la justice en Afrique, notamment par Le Monde qui la qualifia de « tournant pour la justice en Afrique ». L’affaire Habré montre qu’il est possible pour une coalition de victimes et d’ONG, avec ténacité et imagination, de créer les conditions politiques nécessaires pour traduire en justice un ancien chef d’État au nom de la compétence universelle. Cet article cherche à tirer certaines leçons de la campagne pour traduire Habré en justice, dans l’espoir d’aider d’autres personnes qui désirent s’organiser pour obliger leurs bourreaux à rendre des comptes.


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Facts 58 Promoting Development Rather Than Excluding People

Migration has moved to the top of the agenda of national and international politics. In Europe and Germany, development cooperation and humanitarian aid are increasingly considered in the light of migration policy interests. Scores of new programmes and tools are aimed at helping to combat the causes of flight and migration. But development policy goals are in danger of being subordinated to migration management. Migration movements result, for the most part, from inequality and injustice. These must be overcome, not with the primary goal to reduce migration, but rather to enable sustainable and viable development for everyone.


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Kleinwaffen in Kinderhänden

Die Rekrutierung und der Einsatz von Kindersoldaten gelten zu Recht als ein gravierender Verstoß gegen die Menschenrechte. Trotz internationaler Ächtung werden noch immer mehr als 250.000 Kinder weltweit von Konfliktparteien als Soldaten in bewaffneten Konflikten eingesetzt.Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass Deutschland den Kindesschutz und die Kinderrechte umfassend gewährleistet. Die Bundesrepublik hat zwar die wesentlichen internationalen Übereinkommen zum Schutz von Kindern unterzeichnet und ratifiziert. Das bedeutet aber keineswegs, dass Deutschland bezüglich der Kindersoldatenproblematik eine weiße Weste hat und nicht deutlich mehr für den Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten tun könnte. Diese Studie untersucht einen wesentlichen Teilaspekt der Kindersoldaten-Problematik: den Zusammenhang zwischen dem Missbrauch von Kindern als Soldaten und der deutschen Rüstungsexportpolitik.


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Hintergrundinformationen zum französischen Sorgfaltspflichtengesetz

Zudem weitere Informationen zu den aktuellen Entwicklungen in Deutschland.


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Gesetzesvorschlag: Unternehmensverantwortung und Menschenrechte

Fragen und Antworten zum Sorgfaltspflichtengesetz.


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Analysis 70 The Habré Case

On May 30, 2016, a special court in Senegal convicted the exiled former dictator of Chad Hissène Habré of crimes against humanity, war crimes and torture, including rape and sexual slavery. It was the first time ever that a head of state had been prosecuted in the courts of another country. The case was widely hailed as a milestone for justice in Africa. The Habré case shows that it is possible for a coalition of victims and NGOs, with tenacity and imagination, to create the conditions for a successful universal jurisdiction prosecution, even against a former head of state. This paper by Reed Brody seeks to highlight some of the lessons of the Habré campaign, in the hopes that it can assist others who are organizing to bring their tormentors to book.


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Analyse 70 Der Fall Hissène Habré

Am 30. Mai 2016 verurteilte ein Sondergericht im Senegal den im Exil lebenden ehemaligen Diktator des Tschads, Hissène Habré, wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Folter sowie Vergewaltigung und sexuelle Sklaverei. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde damit ein einstiges Staatsoberhaupt in einem anderen Land vor Gericht gestellt. Noch dazu direkt auf dem afrikanischen Kontinent und nicht vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. Der Fall wird darum als Meilenstein für Gerechtigkeit in Afrika gefeiert. Der Prozess gegen Habré zeigt, dass eine Koalition aus Opfern und Nichtregierungsorganisationen eine erfolgreiche Strafverfolgung eines früheren Staatsoberhaupts nach dem Prinzip der universellen Jurisdiktion erreichen kann. Dafür braucht es Beharrlichkeit und Kreativität. Einige Aspekte des Habré-Prozesses werden in diesem Papier von Menschenrechtsanwalt Reed Brody dargestellt. Das soll besonders all die bei ihrem Kampf unterstützen, die ihre eigenen Peiniger vor Gericht bringen wollen.


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